Über uns

Wer sind wir eigentlich?

Wir, das sind mein Freund Jonas und ich, Annika. Wir beide sind mit Hunden aufgewachsen und somit mit dem „Hunde-Virus“ vollends infiziert. Ein Leben ohne Hund(e)? Ohne uns!

Es fiel mir nicht schwer mich (erneut) für einen Entlebucher Sennenhund zu entscheiden. Durch Emil, unseren damaligen Familienhund und ebenfalls ein Entlebucher, durfte ich bereits erleben, was diese besondere Rasse ausmacht. Er war nicht nur mein bester Freund, sondern auch ein treuer Begleiter in allen Lebenslagen. Ob bei Feiern, Treffen mit Freunden oder im Alltag – Emil war immer an meiner Seite und hat mit seiner offenen Art alle begeistert.

Als ich mir also erstmals Gedanken über einen eigenen Hund machte war sofort klar, es muss wieder ein Entlebucher werden. Ich wollte erneut einen Hund, der nicht nur familienbezogen und loyal ist, sondern auch aktiv, intelligent und voller Lebensfreude. Besonders wichtig war mir ein Begleiter, der mich im Alltag unterstützt – sei es beim Reiten, wo er problemlos am Pferd mitlaufen kann oder bei gemeinsamen Aktivitäten in der Natur.

Ein Entlebucher bringt genau diese Eigenschaften mit: Er ist aufmerksam, lernfreudig und liebt es, Zeit mit seinem Menschen zu verbringen. Für mich gibt es kaum etwas Schöneres, als einen Hund an meiner Seite zu haben, der sowohl körperlich als auch geistig gefordert werden möchte und dabei stets mit Begeisterung dabei ist.

Mit Trudi hat sich dieser Wunsch erneut erfüllt – und gemeinsam mit ihrer Schwester Greta, die bei meinen Eltern lebt, bereichern die beiden unser Leben jeden Tag aufs Neue.

Warum haben wir uns für die Zucht von Entlebuchern entschieden?

Als wir Trudi und Greta damals zu uns geholt haben lag der Gedanke mit den beiden züchten zu wollen noch weit entfernt. Was allerdings für mich und auch für meinen Vater feststand war, dass wir mit den Hunden alle rassespezifischen Untersuchungen wahrnehmen wollen. Auch wollten wir zumindest ein Mal zu einer Einzelbegutachtung um uns ein Bild davon zu machen, wie es um die beiden steht und wie die „Profis“ die beiden bewerten.

Als diese Untersuchungen alle positiv ausfielen reifte der Gedanke heran Trudi und Greta auf die Ankörung und somit auf die Zucht vorzubereiten. Wenn es die Möglichkeit gibt zum Erhalt der Rasse beizutragen und den Genpool der Entlebucher im besten Fall zu erweitern wollen wir diese natürlich nutzen. 

Wieso züchten wir nach den Kriterien des SSV?

Die hohen Anforderungen an Zuchttiere und Züchter im SSV (Schweizer Sennenhundverein e.V.) haben in den letzten Jahren maßgeblich dazu beigetragen Erbkrankheiten  sichtbar zu machen und zu bekämpfen. Dies hat dazu geführt, dass in der regulären Zucht kein Hund mehr an PRA erblinden muss. Auch hat sich durch die Zucht der Status der Zuchthunde im Bezug auf eU erheblich verbessert. Das Gleiche gilt für die Güte der Hüften. Diese hat sich in den letzten 20 Jahren ebenfalls deutlich verbessert. Und dies wurde mit einem möglichst geringen Inzuchtfaktor geschafft. Natürlich ist ein Hund aus einer SSV Zucht ist keine Garantie auf lebenslange Gesundheit, aber die Wahrscheinlichkeit einen gut sozialisierten, gesunden Hund zu erhalten, ist um ein Vielfaches höher als bei anderen Varianten (vom Bauern, aus dem Kofferraum, aus dem Tierheim).

(Details zu den, für den Entlebucher relevanten Erbkrankheiten findet ihr im Rasseportrait.)